Analysenverzeichnis

Liste der Analysen ←



NameFerritin
MaterialSerum
EDTA-, Lithium-Heparinblut
Nachforderbarkeit7 Tage
MethodeChemilumineszenz-Immunoassay (CLIA)
Präanalytik - Hämolyse vermeiden (z.B. langes stauen), falsch-hohe Werte sind möglich
Analysezeiten täglich
Indikation - Diagnostik und Verlaufskontrolle von Störungen im Eisenstoffwechsel (Eisenmangel/Eisenüberladung)
- Überwachung von Risikogruppen für Eisenmangel (Schwangere, Blutspender, Kleinkinder, Hämodialysepatienten)
Einheitµg/l
Normalwert
Geschlecht Altersgruppe Wertebereich
männlich16 bis 17 Jahre22 - 132 µg/l
männlich17 bis 18 Jahre24 - 146 µg/l
männlich15 bis 16 Jahre18 - 104 µg/l
männlich14 bis 15 Jahre14 - 79 µg/l
männlich13 bis 14 Jahre13 - 67 µg/l
männlich12 bis 13 Jahre15 - 70 µg/l
männlich10 bis 12 Jahre16 - 74 µg/l
männlich9 bis 10 Jahre16 - 72 µg/l
männlich8 bis 9 Jahre15 - 66 µg/l
männlich7 bis 8 Jahre14 - 60 µg/l
männlichab 65 Jahre4 - 665 µg/l
männlich18 bis 65 Jahre30 - 400 µg/l
weiblich7 bis 13 Jahre7 - 84 µg/l
weiblich13 bis 18 Jahre13 - 68 µg/l
weiblichab 65 Jahre13 - 651 µg/l
weiblich50 bis 65 Jahre30 - 260 µg/l
weiblich18 bis 50 Jahre30 - 170 µg/l
 1 Jahr bis 4 Jahre6 - 67 µg/l
 bis 1 Jahr30 - 327 µg/l
 4 bis 7 Jahre4 - 67 µg/l
Abrechnung
GOÄ
Position
   Preis €
(1.0-fach)
   Anzahl   Faktor   Preis €
374214.5711.1516.76
Beschreibung Ferritin fungiert im Körper als Eisenspeichermolekül. Es korreliert im Blut, sofern keine Akute-Phase-Reaktion (Entzündungsreaktion) vorliegt, sehr gut mit dem Eisenspeicher. Wir empfehlen die gleichzeitige Bestimmung von CRP zur Prüfung, ob eine Akute-Phase-Reaktion vorliegt. Im Falle eines erhöhten CRP sollte der Ferritin-Index zur Abschätzung des Speichereisens bestimmt werden. Dieser berechnet sich aus Ferritin und dem löslichen Transferrinrezeptor (sTfR).
Ferritin kommt hauptsächlich in Knochenmark, Milz, Leber und retikuloendothelialem System (RES) vor.
Erniedrigte Werte kommen z.B. bei Eisenmangelanämie, latentem Eisenmangel bei erhöhtem Bedarf, Blutverlust, Eisenresorptionsstörungen (z.B. Zöliakie) oder ernährungsbedingt vor.
Erhöhte Werte finden sich z.B. bei Hämochromatose, sekundärer Eisenüberladung (häufige Bluttransfusionen, ineffektive Erythropoese), Leberparenchymschaden oder auch Malignomen.
Verweise löslicher Transferrinrezeptor