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NameFibrinogen
SynonymeFaktor I
GruppeHämostaseologie (Citrat)
MaterialCitratblut
Präanalytik Wenn kein zeitnaher Transport ins Labor möglich ist, soll das Citratblut abzentrifugiert und das Plasma tiefgefroren werden.
Indikation Verbrauchskoagulopathie
Beurteilung des KHK-Risikos
V.a. Fibrinogenmangel
Einheitg/l
Normalwert
Altersgruppe Wertebereich
bis 1 Tag1.6 - 4.0 g/l
2 bis 5 Tage1.6 - 4.6 g/l
6 Tage bis 1 Monat1.6 - 3.8 g/l
bis 18 Jahre1.50 - 3.02 g/l
ab 17 Jahre1.56 - 4.0 g/l
11 bis 17 Jahre1.54 - 4.48 g/l
6 bis 11 Jahre1.57 - 4.0 g/l
bis 6 Jahre1.7 - 4.05 g/l
11 bis 18 Jahre1.6 - 3.9 g/l
2 bis 10 Jahre1.4 - 3.6 g/l
4 Monate bis 1 Jahr1.6 - 3.9 g/l
2 bis 3 Monate1.5 - 3.8 g/l
andere2.1 - 4.0 g/l
Abrechnung
GOÄ
Position
   Preis €
(1.0-fach)
   Anzahl   Faktor   Preis €
39335.8311.156.70
Beschreibung Der angeborene Fibrinogenmangel ist selten. Die kongenitale Hypofibrinogenämie ist mit einer schweren Blutungsneigung assoziiert. Häufiger sind die sogenannten Dysfibrinogenämien, bei denen eine normale immunologische Konzentration mit verminderter Aktivität vorliegt. Hier sind verschiedene Varianten beschrieben worden, die z.T. mit einer Blutungsneigung, überwiegend jedoch mit einer Thrombose- bzw. Abortneigung assoziiert sind. Gebildet wird es im retikuloendothelialem System von Leber und Knochenmark.

Erhöht bei:
• Schwangerschaft
• Akute-Phase-Reaktionen
• Tumorerkrankungen
• Hypertonie
• Blutverlust
• Urämie

Vermindert bei:
• Lebersynthesestörung
• Intoxikationen
• physiologisch beim Neugeborenen
• Hereditärer Dys-, Hypo-, Afibrinogenämie
• Blutverluste
• Asparaginasetherapie